systemd

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sabine, Mathias

Debian 8 (jessie) hat auf systemd als Standard-Init umgestellt. Das wurde beim upgrade von Debian auch automatisch durchgeführt. Systemd ist standmäßig schon sinnvoll eingestellt, aber ein paar kleine Anpassungen sind notwendig.

1. Persistentes Logging für journald

Der logging-Daemon von systemd journald speichert seine logs normalerweise nicht auf Festplatte. Somit sind nach einem Reboot alle vorherigen logs verloren. Damit diese erhalten bleiben muss man in der /etc/systemd/journald.conf folgende Optionen setzen:

Option

Erklärung

Storage=persistent

Mache journald logs persistent

RateLimitInterval=0

Keine Beschränkung der Aufzeichnung von schnell wiederholt auftretenden Logmessages

RateLimitBurst0=

Die Logdateien in journald haben ein nicht menschenlesbares binäres Format, können aber recht einfach mit journalctl durchsucht werden. Hilfe dazu gibt in der manpage man journalctl.

2. Weiterleitung an rsyslog/klogd

TODO: Es ist nicht klar, ob dies mit den Versionen von systemd und rsyslog in Debian 8 noch erforderlich ist, siehe http://lists.freedesktop.org/archives/systemd-devel/2014-August/022295.html#journald und https://wiki.archlinux.org/index.php/Systemd#Journald_in_conjunction_with_syslog

Damit auch rsyslog, der Standard-Logging-Daemon in Debian, die Messages von journald bekommt und in den herkömmlichen logs in /var/log/... speichert, muss man ebenfalls einige Optionen in /etc/systemd/journald.conf setzen. Selbiges gilt für klogd, den Loggin-Mechanismus des Kernel.

Option

Erklärung

ForwardToSyslog=yes

Meldungen an rsyslog weiterreichen

ForwardToKMsg=yes

Meldungen an klogd weiterreichen

MaxLevelKMsg=debug

Logging-Level auf debug verringern, gibt uns mehr logs

3. TODO


CategoryDocumentation CategoryTaskWorking

Dokumentation/Systemd (last edited 2015-04-13 18:38:16 by Mathias)